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Umbau Jakobhaus, Kirchberg
Dieses spätklassizistische Wohn- und Geschäftshaus
war im Jahre 1880 als Metzgerei konzipiert
und erbaut worden. Ab 1912 wurde das Haus zur
Molkerei umgewandelt.
Im Rahmen der Renovationsarbeiten galt es, den
Geist des Hauses, welcher unweigerlich vom Betrachter
empfunden wird, unbedingt zu erhalten.
Das Alter und die damit verbundene Geschichte
des Gebäudes sollten auch nach den Renovationsarbeiten
spürbar bleiben.
Reinigung und Instandstellung der bestehenden
verputzten Fassadenteile sowie Renovation der
Sandsteinwände wurden ausgeführt. Farbkonzept
und Oberflächenstruktur folgten den alten Überlieferungen
in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege
des Kantons Bern.
Renovation der bestehenden Fenster inkl. alter
Beschläge sowie der bestehenden Jalousieläden.
Die Blendfelder wurden von den jeweiligen Betreibern
dazu benutzt, ihre Firmennamen darzustellen.
Der heute sichtbare Schriftzug, welcher den
Namen des vormaligen Geschäftsinhabers Gottlieb
Jakob trägt, wurde restauriert.
Das Erdgeschoss wurde „ausgekernt“ und als
Mercerie-Laden genutzt. Anstelle der abgebrochenen
Wandstücke wurde ein Unterzug mit Stützen
eingebaut.
Sowohl die Grundrissstruktur wie auch die detaillierte
Ausgestaltung der einzelnen Bauelemente
des Obergeschosses blieben erhalten und wurden
renoviert. Das Dachgeschoss wurde einer modernen
Wohnsituation zugeführt und als Wohnbereich
der zweigeschossigen Wohnung genutzt.
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